Prof. Dr. Lars Koch

Prof. Dr. Lars Koch, geb. 1973, Literatur- und Medienwissenschaftler. Seit Mai 2014 Professor für Medienwissenschaft und Neuere deutsche Literatur an der TU Dresden und seit Januar 2013 PI der ERC Starting Grant-Forschergruppe „The Principle of Disruption“. Zuvor von 2009 bis 2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. Dr. Niels Werber an der Universität Siegen. Promotion 2004 mit der Arbeit „Der Erste Weltkrieg als Medium der Gegenmoderne“ an der Rijksuniversiteit Groningen. Lehraufträge an der Humboldt-Universität zu Berlin; Forschungsdozentur im Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen der Integration“; Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Konstanz und Hagen. Forschungsinteressen: Kultur- und Medientheorie der Störung; Literatur- und Mediengeschichte der Angst; TV-Serie und Spielfilm als Medien gesellschaftlicher Selbstbeschreibung.

Forschungsexposé

Lars Koch koordiniert die Integration der drei forschungsleitenden Perspektiven des Projekts. Darüber hinaus untersucht er im Sinne einer übergeordneten Fragestellung solche narrativen und ästhetischen Verfahren der Störung, die im Hinblick auf die Gegenwartskultur als Einsatzpunkt dienen, um dominante Wirklichkeitsmodelle in ihrer vermeintlichen Evidenz zu problematisieren. Anders gewendet geht es um Politiken der Bild-Störung, die als Beiträge zu einer funktionalen, kultur- und medientheoretisch unterfütterten Kulturkritik der Gegenwart dienen können.

Konkret interessiert sich Lars Koch für populärkulturelle Selbstbeschreibungen der Gesellschaft, wobei insbesondere aktuelle TV-Serien (etwa: The Wire; Homeland; True Blood) und die Gegenwartsliteratur einen bevorzugten Untersuchungsgegenstand darstellen, weil sich hier die In-Szene-Setzung von Sozialfiguren und technologischen sowie sozialen Szenarien der Denormalisierung mit Erzählverfahren kombiniert, die das Verhältnis von Störung und Entstörung in komplexer Weise verhandeln.

Eine zweite Perspektive, die die Formseite der Störung noch stärker betont, beschäftigt sich mit der Frage ästhetischen Ungehorsams in postdramatischen Theater (etwa bei René Pollesch und Christoph Schlingensief) und der zeitgenössischen Performance-Kunst (etwa Santiago Sierra). Untersucht werden ästhetische „Bilderstörungsmaschinen“ der Gegenwart im Hinblick auf die Frage, welche Strategien einer nachhaltigen Politisierung sie implizieren, welche Anschlusskommunikationen sie motivieren und welche medialen Praktiken der Entstörung ihr Ereignischarakter herausfordert. Fokussiert werden dabei ebenso aktuelle Entwicklungen des Theaters wie der Installation und des Kinos.

Publikationen

Monografien:

  • Theatrale Ästhetiken der Verstörung. Spielformen der Skandalisierung im Gegenwartstheater, Berlin 2016 (in kollektiver Autorschaft mit Tanja Prokic, in Vorbereitung).
  • Spielformen der Angst. Mediale Codierungen eines drängenden Gefühls, Köln/Weimar/Wien 2016 (in kollektiver Autorschaft mit Burkhardt Wolf, in Vorbereitung).
  • The Wire. Analysen zur Kulturdiagnostik populärer Medien, Wiesbaden 2013 (in kollektiver Autorschaft mit Jörn Ahrens, Michael Cuntz und Marcus Krause).
  • Der Erste Weltkrieg als Medium der Gegenmoderne. Zu den Werken von Walter Flex und Ernst Jünger, Würzburg 2005.

Zeitschriften:

  • Gemeinsam mit Tobias Nanz und Johannes Pause: Behemoth. A Journal on Civilization, 8.1 (2016): Imaginationen der Störung (PEER-REVIEWED). Open Access
  • Gemeinsam mit Stephan Habscheid (Hg.), Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik 173 (2014): Katastrophen, Krisen, Störungen. Open Access
  • Gemeinsam mit Christer Petersen/Joseph Vogl (Hg.), Zeitschrift für Kulturwissenschaften 2 (2011): Störfälle.

Handbücher:

  • Gemeinsam mit Stefan Kaufmann/Niels Werber (Hg.), Der Erste Weltkrieg. Ein interdisziplinäres Handbuch, Stuttgart 2014.
  • Angst. Ein interdisziplinäres Handbuch, Stuttgart 2013

Sammelbände:

  • Disruption in the Arts, Berlin/New York 2016 (PEER-REVIEWED, in Vorbereitung).
  • Gemeinsam mit Rupert Gaderer (Hg.), Im Spiegelkabinett der Paranoia. Mediale Signaturen – Fallstudien, Wien 2016, Wien 2016 (im Erscheinen).
  • Gemeinsam mit Wara Wende (Hg.), Krisenkino. Filmanalyse als Kulturanalyse: Zur Konstruktion von Normalität und Abweichung im Spielfilm, Bielefeld 2010.
  • Modernisierung als Amerikanisierung? Entwicklungslinien der westdeutschen Kultur 1945-1960, Bielefeld 2007.
  • Gemeinsam mit Marianne Vogel (Hg.), Imaginäre Welten im Widerstreit. Krieg und Geschichte in der deutschsprachigen Literatur seit 1900, Würzburg 2007.

                 
Aufsätze:

  • Populäre Vergangenheitsfiktionen als Fenster zur Gegenwart – Konzeptionelle und analytische Überlegungen zur TV-Serie Game of Thrones, in: Marina Münkler (Hg.) Brüchige Helden – Brüchiges Erzählen. Heldenepik aus narratologischer Sicht, München 2017 (in Vorbereitung).
  • Mediale Vater-Sohn-Konstellationen gelesen mit Pierre Legendre, in: Alfred Schäfer und Christiane Thompson (Hg.), Angst. Pädagogische Perspektiven. München 2016 (in Vorbereitung).
  • Medienkulturen der Angst in David Cages Heavy Rain, in: Alexander Schlicker (Hg.), Nach dem Kino – vor dem Spiel. David Cage und die Medienkultur, Bielefeld 2016 (in Vorbereitung).
  • Medienanthropologie und das Reale der Angst – Ernst Jüngers Funktionalisierung der Fotografie, in Oliver Jahraus (Hg.), Sache/Ding. Eine Leitunterscheidung in der Medienkultur der Weimarer Republik, München 2017 (zum Druck angenommen).
  • ‚To Disturb the existing image…‘ Strategies of Aesthetical Disruption in Postdramatic Theatre, in: Lars Koch (Hg.), Disruption in the Arts. Berlin/New York 2016 (PEER-REVIEWED, zum Druck angenommen).
  • Lars Koch/Tobias Nanz: Szenarien des Atomkriegs. Ausnahmesituationen und souveräne Akteure im Film, in: Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik 183 (2016): Szenarien der Ausnahme in der Populärkultur (im Erscheinen).
  • ‚a copy of a copy…‘ David Finchers filmische Politik der Serie, in: Elisabeth Bronfen/Christiane Frey (Hg.), Noch einmal anders: Zu einer Poetik des Seriellen, Zürich/Berlin 2016 (im Erscheinen).
  • Lars Koch/Christina Rogers: Das Kollektiv der Leerstellen. Auf den Spuren des Tasmanischen Tigers in Judith Leighs The Hunter, in Martin Doll (Hg.), Politische Tiere, Zoologische Imaginationen des Kollektiven, München 2016 (im Erscheinen).
  • Kybernetik, Paranoia und Gewalt – Der Öko-Terrorist Ted Kaczynski, in: Lars Koch/Rupert Gaderer (Hg.), Im Spiegelkabinett der Paranoia. Mediale Signaturen – Fallstudien, Wien 2016 (im Erscheinen).
  • Angst und Gewalt in der Literatur: Historizität, Semantik und Ausdruck, in: Handbuch-Reihe „Sprachwissen“, Bd. 17: Sprache in der Literatur, hg. v. Anne Betten/Ulla Fix/Berbeli Wanning, Berlin/New York 2016 (im Erscheinen).
  • Heart of Darkness – Das katastrophische Imaginäre des Blackouts, in: Behemoth. A Journal of Civilization, 8.1 (2016), S. 58-76 (PEER-REVIEWED). Open Access
  • Lars Koch/Tobias Nanz/Johannes Pause: Imaginationen der Störung. Ein analytisches Modell, in: Behemoth. A Journal of Civilization, 8.1 (2016), S. 6-23 (PEER-REVIEWED). Open Access
  • ‚Games without Frontiers‘ – Die Wiederkehr des Kalten Kriegs als TV-Serie, in Pop 8 (2016), S.31-38.
  • Die Ethno-Comedy – Lachen an den Rändern der Leitkultur, in: Uta Schaffers/Hajo Dieckmannshenke/Stefan Neuhaus (Hg.), Das Komische in der Kultur. Marburg 2015, S. 465-481.
  • Trieb als Angstmaschine. Körperkämpfe in Döblins frühen Texten, in: Zeitschrift für deutsche Philologie 4 (2015), S. 545-572 (PEER-REVIEWED).
  • „To Survive is an Uncanny Experience.“ Joseph Haslinger and the Tsunami of 2004, in: Katharina Gerstenberger (Hg.), Catastrophe and Catharsis, Rochester/NY 2015.
  • „‚I – I’m just making sure we don’t get hit again.‘ Serientext und Weltbezug in der TV-Serie Homeland“, in: Indes. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft 4 (2014): Politikserien, 42-54. http://indes-online.de Open Access
  • „Real Humans“ – Überbietung des Menschen, in: Pop. Kultur und Kritik, 2 (2014), S. 24–34.
  • „Auferstanden von den Toten“ – Die Verhandlung von Weltkrieg, Angst und Masse in Hermann Brochs Schlafwandler-Trilogie, in: Oliver Jahraus/Christian Kirchmeier (Hg.): Der Erste Weltkrieg als Katastrophe: Deutungsmuster im literarischen Diskurs. Würzburg 2014, S. 111–134.
  • Der Erste Weltkrieg als kulturelle Katharsis und literarisches Ereignis, in: Lars Koch/Stefan Kaufmann/Niels Werber (Hg.), Der Erste Weltkrieg. Ein interdisziplinäres Handbuch, Stuttgart/Weimar 2014, S. 97–141.
  • Lars Koch/Tobias Nanz: Ästhetische Experimente. Zur Ereignishaftigkeit und Funktion von Störungen in den Künsten, in: Stephan Habscheid/Lars Koch (Hg.), Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik 1/2014: Krisen, Katastrophen, Störungen, S. 94-115. Open Access
  • Performance als Bilderstörungsmaschine bei Christoph Schlingensief, in: Stephan Habscheid/Lars Koch (Hg.), Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik 1/2014: Krisen, Katastrophen, Störungen, S. 116-134. Open Access
  • Terror 3.0 – Die TV-Serie Homeland und die Entgrenzung des Verdachts, in: Pop. Kultur und Kritik, 2 (2013), S. 17-21. Open Access
  • Lachen verbindet – transkulturelle Brückenschläge in der Culture-Clash-Comedy Almanya, in: Der Deutschunterricht 4 (2013): Witze, hg. und eingeleitet von Claus Ehrhardt und Eva Neuland, S.36–47. Open Access
  • Politische Angst-Designs und deren Subjekt-Effekte, in: Yana Milev (Hg.), Design Kulturen. Der erweiterte Design-Begriff im Entwurfsfeld der Kulturwissenschaften, München 2013, S. 45–57.
  • Angst und Moderne, in: Lars Koch (Hg.), Angst – ein interdisziplinäres Handbuch, Stuttgart/Weimar 2013, S. 11-47.
  • Angst und Literatur, in: Lars Koch (Hg.), Angst – ein interdisziplinäres Handbuch, Stuttgart/Weimar 2013, S. 309-330.
  • Punktzeit als (Ver-)Störung. Über filmische Narrative absoluter Feindschaft, in: Norman Ächtler/Carsten Gansel (Hg.), Perturbationen. Über das ‚Prinzip Störung’ in den Geistes- und Kulturwissenschaften, Berlin/New York 2013, S. 217–235.
  • „He is a wild man!“ Traumafigurationen in Kathryn Bigelows The Hurt Locker, in: Julia Köhne (Hg.), Trauma und Film. Translationen und Inszenierungen, Berlin 2013, S. 126-152.
  • Angst im Post-9/11-Cinema. Zur filmischen Bearbeitung eines Erwartungsaffekts, in: Søren Fauth/Kasper Green Krejberg/Jan Süselbeck (Hg.), War – Literature, Media, Emotions, Göttingen 2012, S. 73-86.
  • Die Volksgemeinschaft als arischer Tresor. Biopolitischer Terror in Rainer Wolffhardts Fernsehfilm Auf Befehl erschossen, in: Günter Helmes (Hg.), „Schicht um Schicht freilegen“ – Die Regie-Arbeiten von Rainer Wolffhardt, Hamburg 2012, S. 155-176.
  • Gemeinsam mit Christer Petersen, Der Störfall – Fluchtlinien einer Wissensfigur, in: Dies./Joseph Vogl (Hg.), Zeitschrift für Kulturwissenschaften 2 (2011): Störfälle, S. 5-12.
  • Re-Figurationen der Angst. Typologien des Monsters im Gegenwartskino, in: Limbus – Australisches Jahrbuch für germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft 4 (2011): Terror und Form, S. 81-101. PEER-REVIEWED
  • Das Warten auf den Herrensignifikanten – oder: Die Verhandlung von Zufall, Zeichen und Notwendigkeit in Thomas Pynchons The Crying of Lot 49, in: arcadia. Internationale Zeitschrift für Literaturwissenschaft 45/2 (2011), S. 431-445. PEER-REVIEWED
  • Sloterdijk-Debatte 2.0. ‚Skandalöse‘ Anthropologie im diskursiven Spannungsfeld von Biotechnologie, Ökonomie und Zukunftsangst, in: Christer Petersen (Hg.), Skandal! Mechanismen öffentlicher Aufmerksamkeitserzeugung, Wiesbaden 2011, S. 87-104.
  • Angst in der verwalteten Welt. Emotive Kulturkritik bei Jünger, Gehlen und Adorno, in: Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik 159 (2011): Semantik der Kulturkritik, S. 41-58. Open Access
  • Das Schläfer-Phantasma. Mediale Signaturen eines paranoiden Denkstils vor und nach 9/11, in: Sascha Seiler/Thorsten Schüller (Hg.), Von Zäsuren und Ereignissen, Bielefeld 2010, S. 69-88.
  • Normalitätsbruch und Normalität in Michael Hanekes Filmen Wolfzeit und Caché, in: Ders./Wara Wende (Hg.), Krisenkino. Filmanalyse als Kulturanalyse: Zur Konstruktion von Normalität und Abweichung im Spielfilm, Bielefeld 2010, S. 309-328.
  • Neue Regeln für den Menschenpark? Zur Konvergenz von Biotechnologie, Ökonomie und Gouvernementalität in aktuellen Anthropologie-Debatten, in: Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik 157 (2010), S. 76-100. Open Access
  • „Have we gone too far?“ – Über den biotechnologischen Gefahrensinn von ReGenesis und andere audiovisuelle worst-case-Szenarien, in: Lorenz Engell/Bernhard Siegert/Joseph Vogl (Hg.), Archiv für Mediengeschichte 9 (2010): Gefahrensinn, S. 67-78. Open Access
  • Die Postsäkulare Gesellschaft und die feuilletonistische Wiederkehr der Religion, in: Sandra Poppe/Sascha Seiler (Hg.), 9/11 als kulturelle Zäsur, Bielefeld 2009, S. 39-60.
  • Krieg und Posthistoire in Alfred Döblins Zwischenkriegsromanen, in: Susi Frank/Andreas Kraft (Hg.), Zwischen Apokalypse und Alltag. Kriegsnarrative des 20. und 21. Jahrhunderts, Bielefeld 2009, S. 59-76.
  • „It will even get worse.“ Zur Ökologie der Angst in der Serie 24, in: Sascha Seiler (Hg.): Arc & Continuity – Die zeitgenössische TV Serie, Köln 2008, S. 98-116.
  • Das Lachen der Subalternen – Ethno-Comedy im deutschen Film und Fernsehen, in: Wara Wende (Hg.), Wie die Welt lacht – Interkulturelle Formen von Welterschließung und Selbstbildung im Witz, Würzburg 2008, S. 208-223.
  • Der westdeutsche Nachkriegsfilm zwischen Kontinuität und Innovation, in: Ders. (Hg.), Modernisierung als Amerikanisierung? Entwicklungslinien der westdeutschen Kultur 1945-1960, Bielefeld 2007, S. 89-109.
  • „The blood ran riot through my veins.“ Die Selbstinszenierungsstrategien Arnolt Bronnens zwischen Kunstverachtung, Kulturindustrie und politischem Radikalismus, in: Johann Holzner/Stefan Neuhaus (Hg.), Literatur als Skandal, Göttingen 2007, S. 278-289.
  • Die Depotenzierung des Menschen im kollektivistischen Denken der Weimarer Republik – Zu Johannes R. Becher und Ernst Jünger, in: Jörg Schmidt/Petra Tallafuss (Hg.), Totalitarismus und Literatur, Göttingen 2007, S. 39-54.
  • Der Andere als kulturelle Invarianz oder kann man von Türken in Deutschland auch ganz anders erzählen? In: Hans-Joachim Hahn (Hg.), Transitraum Deutsch. Literatur im transnationalen Zeitalter, Breslau 2007, S. 89-104.
  •  Die Kriegsschuldfrage als existenzielle Erinnerungsarbeit – Döblins Roman Hamlet oder die lange Nacht hat ein Ende, in: Ders./Marianne Vogel (Hg.), Imaginäre Welten im Widerstreit. Krieg und Utopie in der Literatur seit 1900, Würzburg 2007, S. 109-128.
  • Fragmentiertes Dasein im Bombenkrieg – Zu Gert Ledigs Luftkriegsroman Vergeltung, in: Waltraud Wara Wende (Hg.), Krieg und Gedächtnis – Ein Ausnahmezustand im Spannungsfeld politischer, literarischer und filmischer Sinnkonstruktion, Würzburg 2005, S. 190-204.
  • Geburt des Arbeiters aus dem (Un-)Geiste des Krieges – Ernst Jüngers Antwort auf die deutsche Krise der Moderne, in: Weimarer Beiträge 4 (2005), S. 547-561.
  • Aktualisierungstendenzen des neuhumanistischen Bildungsdiskurses nach 1945. Perspektiven und Kontexte, in: Moderne. Kulturwissenschaftliches Jahrbuch 1 (2005), S. 167-172.
  • Vom Erzählen ohne Zentrum zum Schweben des Denkens – Friedo Lampes Roman Am Rande der Nacht, in: Jattie Enklaar/Hans Ester (Hg.), Im Schatten der Literaturgeschichte. Autoren, die keiner mehr kennt? (= Duitse Kroniek Bd. 54), Amsterdam/New York 2005, S. 159-172.

Handbuch- und Lexikonartikel:

  • Achim von Arnims Rede „Über die Kennzeichnung des Judenthums“, in: Wolfgang Benz u.a. (Hg.): Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Vergangenheit und Gegenwart. Bd. 7: Film, Theater, Literatur und Kunst, Berlin/New York 2013 (zum Druck angenommen).
  • Angst als Gegenstand kulturwissenschaftlicher Forschung, in: Ders. (Hg.), Angst. Ein interdisziplinäres Handbuch, Stuttgart 2013 (im Erscheinen).
  • Ausdruck, in: Stephan Günzel (Hg.), Lexikon der Raumphilosophie, Darmstadt 2012, S. 39.
  • Einsamkeit, in: Stephan Günzel (Hg.), Lexikon der Raumphilosophie, Darmstadt 2012, S. 92.
  • Mobilmachung, in: Stephan Günzel (Hg.), Lexikon der Raumphilosophie, Darmstadt 2012, S. 261.

Rezensionen:

  • Rezension zu: Jan Plamper, Geschichte und Gefühl. Grundlagen der Emotionsgeschichte, Berlin 2012, in: H-Soz-u-Kult (in Vorbereitung).
  • Rezension zu: Christina Hünsche, Textereignisse und Schlachtbilder. Eine sebaldsche Poetik des Ereignisses, Bielefeld 2012, in: Monatshefte für deutschsprachige Literatur und Kultur 4 (2013), S. 732-734.
  • Rezension zu: Claudia Glunz/Thomas F. Schneider (Hg.), Von Paraguay bis Punk. Medien und Krieg vom 19. bis zum 21. Jahrhundert, Göttingen 2011, in: H-Soz-u-Kult, 12.10.2012.
  • Rezension zu: Adrian Weibel, Spannung bei Hitchcock. Zur Funktionsweise auktorialer Suspense, Würzburg 2009, in: literaturkritik.de 6 (2010).
  • Rezension zu: Ingo Irsigler/Christoph Jürgensen (Hg.), Nine Eleven, Ästhetische Verarbeitungen des 11. September 2001, Heidelberg 2008, in: H-Soz-u-Kult, 19.02.2009.
  • Rezension zu: Christer Petersen/Jeanne Riou (Hg.), Zeichen des Krieges in Literatur, Film und den Medien. Bd. 3: Terror, Kiel 2008, in: H-Soz-u-Kult, 19.02.2009.
  • Rezension zu: Stephan Jaeger/Christer Petersen (Hg.), Zeichen des Krieges in Literatur, Film und den Medien. Bd. 2: Ideologisierung und Entideologisierung, Kiel 2006, in: H-Soz-u-Kult, September 2006.
  • Rezension zu: Christer Petersen (Hg.), Zeichen des Krieges in Literatur, Film und den Medien. Bd. 1: Nordamerika und Europa, Kiel 2004, in: H-Soz-u-Kult, September 2006.
  • Rezension zu: Jens Rehn, Nichts in Sicht, Frankfurt a.M. 2003, in: Deutsche Bücher. Forum für Literatur 35/3 (2005), S. 225-230.